Zu den Schutzstufenbezeichnungen von PAPRs Gebläseunterstützte Atemschutzgeräte (PAPR) der Kategorien TH3 und TM3 werden leicht verwechselt. Viele Anwender fragen sich bei der Produktauswahl: Wenn beide Schutz der Stufe 3 bieten, warum gibt es dann einen Unterschied zwischen „TH“ und „TM“? Tatsächlich sind diese beiden Bezeichnungen nicht willkürlich, sondern stellen spezielle Schutzstufen dar, die auf international anerkannten Klassifizierungsstandards für Atemschutzgeräte basieren und auf unterschiedliche Umweltrisiken, Schadstoffarten und Anwendungsanforderungen zugeschnitten sind. Die Klärung der wesentlichen Unterschiede ist entscheidend für die korrekte Auswahl von PAPR für die jeweiligen Arbeitssituationen.
Um den Unterschied zwischen den beiden Schutzklassen zu verstehen, ist es zunächst notwendig, die Kerndefinitionen der Bezeichnungen zu klären: Die „3“ in TH3 und TM3 steht für die Intensität des Schutzniveaus (in der Regel entsprechend den Schutzanforderungen bei hohen Konzentrationen oder Langzeitexposition), während die Präfixe „TH“ und „TM“ direkt auf die Kernrisiken der jeweiligen Schutzszenarien hinweisen. „TH“ ist die Abkürzung für „Thermal/High-humidity“ und eignet sich hauptsächlich für Umgebungen mit hohen Temperaturen und hoher Luftfeuchtigkeit in Verbindung mit Feinstaubbelastung; „TM“ ist die Abkürzung für „Toxic/Mist“ und bezieht sich auf Umgebungen mit toxischen Gasen, Dämpfen oder nebelartigen Schadstoffen. Vereinfacht gesagt, liegt der wesentliche Unterschied zwischen den beiden Schutzklassen in den unterschiedlichen Kernrisiken der jeweiligen Schutzszenarien, was wiederum Unterschiede in wichtigen Leistungsmerkmalen wie Konstruktion, Filtersystem und Materialien zur Folge hat.

Hinsichtlich Anwendungsszenarien und Schutzobjekten sind die Grenzen zwischen TH3 und TM3 klar definiert. Die Hauptanwendungsszenarien von TH3-PAPRs konzentrieren sich auf Bereiche mit hohen Temperaturen, hoher Luftfeuchtigkeit und Feinstaubbelastung, wie beispielsweise die Wartung von Hochöfen in der Metallurgie, die Kesselwartung und Keramikbrennereien. In diesen Bereichen übersteigt die Umgebungstemperatur häufig 40 °C, die relative Luftfeuchtigkeit liegt über 80 % und es treten große Mengen an Metallstaub und Schlackenpartikeln auf. Daher liegt der Schutzfokus von TH3 auf „Hochtemperaturbeständigkeit + Schutz vor Feuchthitze + Partikelfiltration“. Dabei muss sichergestellt sein, dass der Motor bei hohen Temperaturen nicht ausfällt, die Maske nicht beschlägt und die Filterwatte nicht durch Feuchtigkeitsaufnahme versagt. LuftpaketAtemschutzmasken hingegen werden hauptsächlich in Umgebungen mit giftigen und schädlichen Gasen/Dämpfen oder feinen Schadstoffen eingesetzt, beispielsweise bei der Lösungsmittelverdampfung in der chemischen Industrie, beim Lackieren und bei der Pestizidherstellung. Bei den Schadstoffen handelt es sich meist um organische Dämpfe (wie Toluol und Xylol) und saure Tröpfchen (wie Schwefelsäurenebel). Ihr Schutzprinzip basiert auf effizienter Schadstofffiltration und Dichtigkeit. Das Filtersystem benötigt einen speziellen Filterbehälter für giftige Gase (anstelle eines einfachen Filterwattes), und die Maske muss besonders dicht sein, um das Eindringen giftiger Substanzen zu verhindern.
Unterschiede in den Designprozessen und Kernleistungsmerkmalen bilden die technische Grundlage dafür, dass sich TH3 und TM3 an verschiedene Szenarien anpassen können. TH3-Typ PAPR-Atemschutzgeräte Der Fokus liegt auf der „Umweltbeständigkeit“ der Schlüsselkomponenten: Der Motor besteht aus hochtemperaturbeständigen Materialien (z. B. Isolierbeschichtungen bis 120 °C), die Maske ist mit einer Antibeschlagbeschichtung und einer Belüftungs- und Ablenkstruktur ausgestattet, die Filterwatte verwendet hydrophobe Materialien, um ein Verstopfen durch Feuchtigkeitsaufnahme zu verhindern, und einige Modelle verfügen zusätzlich über Wärmeableitungsöffnungen. Der Designschwerpunkt der PAPRs vom Typ TM3 liegt auf „Toxizitätsprävention und -abdichtung“: Der Filterbehälter für toxische Gase verfügt über eine mehrschichtige Adsorptionsstruktur (z. B. eine Kombination aus Aktivkohle und chemischen Adsorbentien), wobei die Adsorptionsmaterialien auf verschiedene toxische Substanzen abgestimmt sind; der Sitz zwischen Maske und Gesicht besteht aus hochelastischem Silikagel, um Leckagen zu minimieren; einige High-End-Modelle integrieren zudem eine Gaskonzentrationsalarmfunktion, um das Ausfallrisiko des Filterbehälters für toxische Gase in Echtzeit zu überwachen. Darüber hinaus unterscheiden sich auch die Zertifizierungsstandards für die beiden: TH3 muss den Partikelfiltrationseffizienztest in Umgebungen mit hohen Temperaturen und hoher Luftfeuchtigkeit bestehen, während TM3 den Penetrationsratentest für bestimmte toxische Gase bestehen muss.

Die Verwechslung von TH3- und TM3-Atemschutzgeräten bei der Auswahl kann zu unzureichendem Schutz oder unnötigen Investitionen führen. Wird ein TH3-Atemschutzgerät beispielsweise beim chemischen Sprühen falsch eingesetzt, filtert es lediglich Farbnebelpartikel, kann aber keine organischen Dämpfe adsorbieren, was zum Einatmen giftiger Substanzen führt. Wählt man hingegen ein TM3-Atemschutzgerät für die Kesselwartung, filtert es zwar Staub, der Motor ist jedoch in Umgebungen mit hohen Temperaturen anfällig für Überlastung, und die Funktion des Filterbehälters zum Schutz vor giftigen Gasen ist überflüssig, was die Gerätekosten erhöht. Daher ist das wichtigste Auswahlprinzip, die Kernrisiken der jeweiligen Situation zu berücksichtigen: Zunächst muss geklärt werden, ob es sich um eine Umgebung mit hoher Temperatur und hoher Luftfeuchtigkeit sowie Feinstaub oder um giftige Gase/Nebel sowie Feinstaub handelt. Anschließend ist das passende Atemschutzgerät (TH3 oder TM3) auszuwählen. Kurz gesagt: Der Unterschied zwischen TH3 und TM3 liegt nicht in der Schutzhöhe, sondern in der Anpassung an die jeweilige Situation. Die präzise Auswahl ist entscheidend für den Atemschutz.Wenn Sie mehr erfahren möchten,Bitteklickenwww.newairsafety.com.